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Um eine perfekte Schaltfunktion zu erreichen braucht man ein sehr geringes oder kein Spiel im Schaltausleger.
Das kann man auf unterschiedlichen Wegen erreichen.
Wählt man Gleitlager, wird es aufwendig:
- Die Achse als Lauffläche sollte aus Stahl sein und eine geschliffene Oberfläche haben.
- Man muß eine sehr gute Abdichtung für jeden einzelnen Lagerpunkt mit einkonstruieren.
- Wirklich hochwertige Gleitlager in diesen Dimensionen sind sehr selten und nicht billig.
- Da ich minimalstes Spiel in den Lagern anstrebe würde eine Verspannung der Gleitlager (aufgrund minimalster Fluchtungsfehler der Achsen im Parallelogramm zueinander - kein Spiel = keine Kompensationsmöglichkeit) sofort zu einer Schwergängigkeit führen. Ein Rillenkugellager läuft auch unter Druck noch sehr leicht.
Daher habe ich mich vor langer Zeit für Kugellager entschieden, weil sie den einfacheren Weg zu
dauerhafter Spielfreiheit bieten: Man kann sie überall kaufen und sie sind nicht zu teuer (für ein hochwertiges
Produkt), weil sie ein heute millionenfach produziertes Massenteil sind.
Mittlerweile hat 5rot eine inoffizielle, 10-jährige Historie mit der Verwendung dieser Lager in Schaltwerken.
Das Interessanteste an der Schaltung sind aber weder die vielen Kugellager noch das niedrige Gewicht.
Das sind nur Details der Konstruktion. Viel wichtiger ist die hydraulische Betätigung mit allen Ihren Vorteilen.
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